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Fasching: Zeit der Heiterkeit und Sorglosigkeit

Im Fasching kann man noch einmal ordentlich über die Stränge schlagen, bevor die Fastenzeit kommt. In Südtirol haben sich dazu einige urtümliche Traditionen entwickelt. In vielen Orten gipfelt die närrische Zeit in lustigen bunten Umzügen, bei denen es ausgelassen und wild zugeht. Lustig und oft auch feucht-fröhlich sind auch die Maskenbälle und Kostümfeste. Natürlich lieben auch die Kinder den Fasching ganz besonders, wenn sie sich als ihre Lieblingsfigur verkleiden können und bei Kindermaskenbällen lustige Spiele gespielt werden. Und was wäre der Fasching ohne Krapfen? Wie in vielen anderen Regionen werden auch in Südtirol gerne Germteigkrapfen verspeist. Aber die hiesige Küche hat einen wahren Schatz an Krapfenvariationen zu bieten. Mit verschiedenen Füllungen kommen sie zu besonderen Anlässen auf den Tisch. Wie wäre es also zur Abwechslung einmal mit einer außergewöhnlichen Köstlichkeit, z. B. mit Südtiroler Krapfen mit Preiselbeerfüllung? Zutaten 200 g Weizenmehl 70 g Roggenmehl 20 g zerlassene Butter 100 ml lauwarme Milch 1 Eigelb 50 ml Sahne 10 ml Schnaps 1 Prise Salz Preiselbeermarmelade Staubzucker Öl zum Herausbacken Mehl, Butter, Milch, Eigelb, Sahne, Schnaps und eine Prise Salz zu einem glatten Teig kneten und ca. eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Den Teig zu Rollen formen, in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und zu dünnen Blättern ausrollen, ca. eine Hand breit. (Immer nur ein paar Teilblätter herrichten, sonst trocknen sie aus.) Je einen Löffel Marmelade in die Mitte setzen. Die Teigränder mit Wasser leicht befeuchten und zusammenklappen, dabei darauf achten, die ganze Luft herauszustreichen. Den Rand mit einem Krapfenrad verschließen. Wer kein Krapfenrad zur Hand hat, kann den Teig mit einer Gabel rundherum festdrücken. In sehr heißem Backöl (ca. 200° C) ein bis zwei Minuten backen und mit Staubzucker bestreut servieren. Je nach Gusto können die Krapfen auch mit anderen Marmeladen oder mit köstlichen Maroni- oder Mohnfüllungen usw. zubereitet werden. Wir wünschen guten Appetit und kommen Sie gut durch die närrische Zeit!

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