An apple a day…

… keeps the doctor away. Südtirol bzw. das nahegelegene Eisacktal sind bekannt für den Apfelanbau. Diese uralte Kulturfrucht erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und kann sich zwischen exotischen und ausgefallenen Obstsorten behaupten. Obwohl sich die meisten Sorten bei richtiger Lagerung sehr lange halten, ist der Herbst die beste Zeit, um die frisch geernteten Äpfel zu genießen. In der Region haben sich unzählige Spezialitäten und Köstlichkeiten entwickelt. Neben Kuchen und Süßspeisen, Apfelmus und -kompott werden auch als Saft, Apfelwein und Apfelessig produziert.

Eine beliebte Köstlichkeit aus der heimischen Küche sind z. B. „Apfelkiachl“, auch „Apfelradl“ genannt. Das sind Apfelscheiben, die in köstlichem Backteig in Öl goldbraun gebacken werden. Im Idealfall werden säuerliche Sorten wie Idared, Elstar, Topaz oder ähnliche verwendet. Hat man nur eher süße Früchte zur Hand, kann man die Scheiben vorab mit etwas Zitronensaft marinieren. Der Backteig wird üblicherweise aus zerlassener Butter, etwas Milch, Eigelb, Mehl und steifgeschlagenem Eiweiß zubereitet. Eine Brise Salz darf nicht fehlen, manche schwören auch darauf, einen Schuss Schnaps dazuzugeben. Die Apfelscheiben können mit Vanille mariniert werden, bevor sie in den Teig getaucht und in Öl gebacken werden. Mit Staubzucker bestreut oder in Zimt und Zucker gewälzt und heiß serviert, schmecken die Apfelkiachl besonders gut.
Dazu passt eine schöne Vanille-Zabaione. Es kann auch eine Portion Vanilleeis dazu serviert werden, welches das Gericht aromatisch sehr gut abrundet und beim Essen einen tollen Temperaturkontrast erzeugt.
Wir wünschen guten Appetit!

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