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Der Herbst färbt das Laub golden und rot. Es ist eine geschäftige Zeit, in der noch die letzten Ernten eingefahren werden, bevor allmählich Ruhe auf dem Feld und in der Natur einkehrt. Im September und im Oktober findet in Südtirol die Weinlese statt, von den Einheimischen „Wimmen“ genannt. Bis Oktober werden noch späte Apfelsorten, wie Granny Smith oder Morgenduft, Kastanien, späte Erdäpfelsorten und andere Früchte geerntet. Es ist eine Zeit der Freude, aber auch der Dankbarkeit. Allerorts werden Erntedankfeste und …

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Wenn sich in Südtirol im Herbst das Laub golden und rot färbt und die Tage kürzer werden, dann haben die „Keschtn“ Saison. Edelkastanien, auch Maroni oder auf tirolerisch „Keschtn“ genannt, gedeihen besonders im Eisacktal, rund um den Kalterer See und im Etschtal. In vielen Orten wird die Kastanienzeit regelrecht zelebriert, z. B. bei den Kastanienwochen im Eisacktal, wo es rund um das Thema geführte Wanderungen, Konzerte und natürlich tolles Essen gibt. Die stattlichen Kastanienbäume können 500 bis 600 Jahre, im …

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… keeps the doctor away. Südtirol bzw. das nahegelegene Eisacktal sind bekannt für den Apfelanbau. Diese uralte Kulturfrucht erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und kann sich zwischen exotischen und ausgefallenen Obstsorten behaupten. Obwohl sich die meisten Sorten bei richtiger Lagerung sehr lange halten, ist der Herbst die beste Zeit, um die frisch geernteten Äpfel zu genießen. In der Region haben sich unzählige Spezialitäten und Köstlichkeiten entwickelt. Neben Kuchen und Süßspeisen, Apfelmus und -kompott werden auch als Saft, Apfelwein …

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Im Herbst, zur Zeit der Weinlese, gibt es in Südtirol das Törggelen. Dabei wird der frische Traubensaft verkostet. Ausgiebig verkostet wird im Verlauf des Herbstes natürlich auch der junge Wein. Ursprünglich wurden alle Erntehelfer nach der Weinlese zu einem Festschmaus eingeladen, auch beim Essen und Trinken mussten schließlich alle fleißig zusammenhelfen… Das seltsame Wort „Törggelen“ kommt aber nicht von torkeln, sondern vom lateinischen Wort „torquere“ (pressen). Viele meinen, dieser Brauch habe seinen Ursprung im Eisacktal, wo die Winzer die Verkostung …

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Die Ladiner

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In Südtirol sind die tiroler Kultur und die italienischen Einflüsse nicht zu übersehen. Aber hier lebt noch eine kleine Volksgruppe mit einer eigenen Sprache und Tradition, nämlich jene der Ladiner. Ladinisch ist die älteste Sprache in Südtirol, sie entstand in der Antike aus einer Mischung aus dem Keltischen mit dem Latein der Römer. In der Zeit der Völkerwanderung wurde das Ladinische mehr und mehr zurückgedrängt. Nur in einigen entlegenen Dolomitentälern konnte es überdauern. Heute gibt es etwa 30.000 Menschen, die …

 

Es gibt Fleisch

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Aus einer südtiroler Speisekammer sind Fleisch- und Wurstspezialitäten kaum wegzudenken. Früher gab es für die meisten Menschen in der Region nur selten, oft nur an hohen Feiertagen Fleisch. Ohne Kühl- oder Tiefkühlschrank oder Vakuumverpackung waren Räuchern und Trocknen die einzigen Möglichkeiten, um es zu konservieren. Inzwischen wurden diese Verarbeitungsformen kultiviert, sodass südtiroler Schinkenspeck und Kaminwurzen zu weithin begehrten Delikatessen geworden sind. Der berühmte italienische Prosciutto hat ohnehin längst seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Das Räuchern hat seine Wurzeln im …

 

Tirteln – Süßes oder Saures auf Südtirolerisch

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Tirteln, auch Türteln oder Tirschtln, sind ein traditionelles Gericht der südtiroler Küche. Es handelt sich um gefüllte Teigtaschen. Der Teig wird aus Weizen- und Roggenmehl, Milch Eiern und Butter zubereitet und dünn ausgerollt, am besten mit einer Nudelmaschine. Jeweils zwei Tellergroße Scheiben werden gefüllt, an den Rändern zusammengedrückt und z. B. mit dem Teigrad rund ausgeschnitten oder ausgestochen. Die Tirteln werden dann in heißem Fett schwimmend, im Idealfall in Butterschmalz, knusprig gebacken. Bei der Füllung ist erlaubt, was schmeckt. Traditionell …

 

Goaslchnöllen, Gaslkrachen und Schnalzen

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„Goaslschnöller“, „Gaslkracher“ oder „Schnalzer“ sind aus Südtirol einfach nicht wegzudenken. Sie schwingen eine sechs Meter lange Lederpeitsche, die so genannte „Goasl“, sodass ein lautes Knallen entsteht. Das kann im Alleingang oder im Gleichklang in der Gruppe passieren. Die Goasl wird meist mit beiden Händen (ab und zu mit einer Hand) mit festem Griff gehalten und flott nach vorne und hinten und von einer Seite auf die andere geschwungen. Zwischen Vorwärts- und Rückwärtsschwung entsteht ein lauter Knall. Es ist nicht ganz …

 

Die Tracht – Kleidung und Tradition

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Wer an Südtirol denkt, der denkt auch an Trachten. Lederhose, Dirndl und Co sind en vogue wie kaum je zuvor. Bei zahlreichen Anlässen werden sie von den Einheimischen voll Stolz getragen. Auch Gäste der Region und Liebhaber der alpinen Kultur legen sich gerne einmal ein traditionelles Gewand zu. Fast jedes Tal hat seine eigene Tracht. Muster, Farben, Verarbeitung und vor allem wertvolle und aufwendig gefertigte Accessoires, all das lässt sich in eine Landkarte Südtirols zusammenfügen. Nur wenige wissen, dass es …

 

Sommerzeit ist Schwammerlzeit

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Die Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Das gilt nicht nur unter Menschen, auch die Liebe zur Natur geht durch den Magen. Welcher Wanderer kennt nicht die Freude, am Wegesrand köstliche Walderdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren zu finden? Am Schönsten ist es, sie geradewegs in den Mund wandern zu lassen. Die südtiroler Wälder, Wiesen und Almen bieten aber auch eine ganze Reihe an Wildkräutern, Wildobst und Wildgemüse, die gerne gesammelt und verkocht werden. Sie enthalten viele gesunde Vitamine, Spurenelemente, Bitterstoffe u.v.m. …